Aktuelles von Sonnenwirbel

Mal ein wirklich aktuelles Bild in meiner Rubrik "Aktuelles": Fotografiert heute Vormittag (13. März 2019) - für alle Tage nach dem 13.03.19: Ja, nach modernen Maßstäben schon nicht mehr aktuell!
Mal ein wirklich aktuelles Bild in meiner Rubrik "Aktuelles": Fotografiert heute Vormittag (13. März 2019) - für alle Tage nach dem 13.03.19: Ja, nach modernen Maßstäben schon nicht mehr aktuell!

Was ist nun wirklich "aktuell"?

 

Nachdem bis heute unter meiner Rubrik "Aktuelles" noch als alleraktuellstes das Sonnenwirbel-Jahr von 2017 stand, stellt sich mir schon die Frage, ob ich den Rubriknamen nicht in "Damals bei den Dinosauriern" umbenennen soll!?

Da ich jedoch weder bei Facebook noch bei Twitter heimisch bin, gilt für mich nicht die Maxime "vergiss, was ich vor fünf Minuten behauptet habe, das ist Schnee von gestern". Aber 2017 ist selbst für mich nicht mehr aktuell, es lag einfach an meiner Faulheit und ich kann es nicht auf meine Abneigung gegenüber den schnelllebigen Kommunikationsformen schieben!

Also gelobe ich Besserung, zumindest momentan, und schreibe auch schon was über 2019.

Den Anfang machen die Schneeglöckchen in meinem Garten, ein Anzeiger für den langsam nahenden Frühling und den damit verbundenen Beginn der Wildkräuter-Saison. Meine Termine sind schon eingestellt und hier zu finden. Ich biete heuer nur ein Wildkräutererlebnis bei mir daheim an, aber es ist auch außerplanmäßig möglich, bei einer Teilnehmerzahl ab acht Personen, einen Termin bei mir im Garten oder an anderen geeigneten Plätzen zu buchen.

 

Samenpapier-Massenproduktion - die Arbeit von zwei Tagen!
Samenpapier-Massenproduktion - die Arbeit von zwei Tagen!

So faul ich mit der Arbeit an meiner Webseite war, so fleißig habe ich Samenpapier geschöpft. In der Bildmitte seht Ihr Löwenzahnpapier mit Löwenzahnblüten und nein, keinem Löwenzahnsamen - soweit geht die Liebe dann doch nicht! Ich habe Wild- und Bauerngartenblumensamen wie Kartäusernelke und Ringelblume beigefügt. Aus den Herz-, Fuß- und Blumenformen fertige ich dann Glückwunschkarten, Karten zu Hochzeit und Geburt, sowie Geschenkanhänger. Die Beschenkten bekommen dann nach dem Einsetzen in Erde einen echten Blumengruß.

Unterhalb seht Ihr die neuesten Geschenkanhänger, in jedem steckt ein Saatpapier-Herz. Mehr meiner Papierprodukte sind hier zu sehen.

 

Hier steckt ein großes (Saatpapier)Herz drin!
Hier steckt ein großes (Saatpapier)Herz drin!

Unser erstes Markt ist heuer schon gelaufen und brachte wie immer massenhaft Besucher: das Saatgutfest in Bergnersreuth bei Arzberg. Das zugehörige Gerätemuseum ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Heuer war auch das erste Mal unser Arnika-Verein aus Teuschnitz mit vertreten (siehe Bild unterhalb). Ulrike Kaiser, neben Silvia Hummel inzwischen die zweite festangestellte Kräuterfachfrau für den Arnika-Verein, verkaufte Produkte aus der Arnika-Manufaktur und informierte über den Kräutergarten, die Arnika-Akademie und zu allen Themen rund um Kräuter für Gesundheit und Wohlbefinden. Lohneswert ist auch immer ein Besuch in der Naturmanufaktur-grünerleben direkt in Arnika-Akademie Teuschnitz.

 

Der nächste Markt ist das Saatgutfestival "SamenPunk" in Bamberg am 23.03.19. Wir sind mit unserem Marktstand vertreten und außerdem halte ich auch einen Vortrag zum Thema "Wild und zahm - Kräuter für die gesunde, vegane Küche".

 

In den nächsten Wochen habe ich noch drei Weidenbauprojekt in Schulen und Kindergärten in Haßlach, Kronach und Kulmbach. Hier werde ich dann brandaktuell ein paar Fotos in meine Rubrik "Weidenbau" einfügen. Die letzten Fotos stammen aus 2014 - ja, das Thema "Aktualität" zieht sich bei mir durch alle Bereiche ;-).

 

Die Lichtenbergerin Ulrike Kaiser steht für die Arnikastadt Teuschnitz
Die Lichtenbergerin Ulrike Kaiser steht für die Arnikastadt Teuschnitz

So, das SamenPunk-Saatgutfestival 2019 in Bamberg ist auch gut gelaufen. Nachdem die beiden sympathischen und kompetenten Veranstalterinnen Petra Dotterweich und Andrea Fiedler, nach dem Wetterdesaster von 2018 beschlossen, mehr Ausstellungsflächen für innen zu schaffen und den Veranstaltungsort vom wunderschönen Schloss Aufsesshöflein ins Jugendzentrum zu verlegen, herrschte natürlich heuer der schönste Sonnenschein. Mein Resümee: Veranstalterin wäre nicht mein Traumberuf - Hut ab vor den beiden und ein herzliches Dankeschön nach Bamberg!

 

SamenPunk in Bamberg - Martin und Hanna mit Spaß bei der Arbeit! Wir durften unser "Sonnenwirbel-Imperium" in der Halfpipe des Jugendzentrums aufbauen und hatten dadurch gemütliche Sitzplätze.
SamenPunk in Bamberg - Martin und Hanna mit Spaß bei der Arbeit! Wir durften unser "Sonnenwirbel-Imperium" in der Halfpipe des Jugendzentrums aufbauen und hatten dadurch gemütliche Sitzplätze.


Der Sonnenwirbel-Jahresrückblick 2018 als Fotostory

 

Es ist schon Frühling, der Garten wartet, Kurse und Märkte stehen an, Wildfrüchte der letzten Saison sind noch in der Kühltruhe und warten auf die Umwandlung zu Marmelade und Chutney (jaja, wollte ich schon in den kräutermäßig entspannten Wintermonaten erledigen) und da soll ich noch einen Jahresrückblick schreiben?!

 

Eigentlich dachte ich ja, nachdem ich den Rückblick von 2017 nochmal überflogen habe, dass 2018 nicht viel Berichtenswertes los war. Ich hatte zwar viel Arbeit, so führte ich allein für das Umweltbildungsprogramm der Ökologische Bildungsstätte Oberfranken 24 Workshops in Kindergärten und Schulen durch, aber etwas wirklich Besonderes, wie der TEH-Kurs und der damit verbundene Beginn meines eigenen Kochbuchs (ich gestehe: weiter bin ich immer noch nicht gekommen), passierte nicht.

 

Als ich mir jedoch meine Fotos aus 2018 durchschaute, entdeckte ich doch das ein oder andere zur Veröffentlichung. Da aber, wie oben schon erwähnt, Garten und Marmelade auf mich warten, gibt es nur eine kurze Sonnenwirbel-Fotostory!

 

 

Nachdem ich mein erstes Wildkräutererlebnis diesmal richtig früh starten wollte, kam mir der lange Winter in die Quere und so wurde es, nach zweimaligem Verschieben, doch wieder April.
Nachdem ich mein erstes Wildkräutererlebnis diesmal richtig früh starten wollte, kam mir der lange Winter in die Quere und so wurde es, nach zweimaligem Verschieben, doch wieder April.

Im April fand auch unser alljährliches Kräuterpädagogentreffen, diesmal in der Sächsischen Schweiz, statt. Die Natur beeindruckte uns hier im Großen ...
Im April fand auch unser alljährliches Kräuterpädagogentreffen, diesmal in der Sächsischen Schweiz, statt. Die Natur beeindruckte uns hier im Großen ...

... wie im Kleinen!
... wie im Kleinen!

Mädesüß und Blutweiderich an der idyllischen Baunach - hier waren wir mit unserem Marktstand zum Stadtfest im Juni.
Mädesüß und Blutweiderich an der idyllischen Baunach - hier waren wir mit unserem Marktstand zum Stadtfest im Juni.

Auf meiner Terrasse: Welch Glück! Das Pfauenauge ist nicht gleich aufgeregt weggeflattert, als ich meine Kamera holte (wie sonst in 98 % der Fälle).
Auf meiner Terrasse: Welch Glück! Das Pfauenauge ist nicht gleich aufgeregt weggeflattert, als ich meine Kamera holte (wie sonst in 98 % der Fälle).

Rosenmesse in Kronach auf der Feste Rosenberg: Gleich mit drei Bildern (ich konnte mich nicht entscheiden). Unsere Schieferschilder vor historischer Kulisse und meiner Lieblingspflanze, dem Zymbelkraut.
Rosenmesse in Kronach auf der Feste Rosenberg: Gleich mit drei Bildern (ich konnte mich nicht entscheiden). Unsere Schieferschilder vor historischer Kulisse und meiner Lieblingspflanze, dem Zymbelkraut.

Rosenmesse 2: Fotomodell und TEH-Praktikerin Evelin (ich habe sie nicht gefragt, ob ich dieses Foto veröffentlichen darf und befürchte Schlimmstes) hinter unserer Minzeauswahl.
Rosenmesse 2: Fotomodell und TEH-Praktikerin Evelin (ich habe sie nicht gefragt, ob ich dieses Foto veröffentlichen darf und befürchte Schlimmstes) hinter unserer Minzeauswahl.

Rosenmesse 3: Das breit grinsende Sonnenwirbel-Verkaufsteam zwischen Natur- und Gartenbüchern.
Rosenmesse 3: Das breit grinsende Sonnenwirbel-Verkaufsteam zwischen Natur- und Gartenbüchern.

Das für die Natur ansonsten gar nicht gute trockene und zu warme Jahr, sorgte jedoch für eine einmalige Wildfruchtfülle. Hier an meiner Lieblings-Schlehenhecke in der Nähe von Neukenroth und ...
Das für die Natur ansonsten gar nicht gute trockene und zu warme Jahr, sorgte jedoch für eine einmalige Wildfruchtfülle. Hier an meiner Lieblings-Schlehenhecke in der Nähe von Neukenroth und ...

... gleich daneben am Weißdorn.
... gleich daneben am Weißdorn.

Mein Mann hat mal wieder voll den Durchblick! Zu sehen ist ein Teil seiner Holzunikate bei den Erlebnistagen in der Arnika-Akademie Teuschnitz.
Mein Mann hat mal wieder voll den Durchblick! Zu sehen ist ein Teil seiner Holzunikate bei den Erlebnistagen in der Arnika-Akademie Teuschnitz.

Da meine fotografischen Eigenschaften doch eher als rudimentär zu bezeichnen sind und ich auch nur über eine Kompaktkamera verfüge, beglücke ich Euch zum Abschluss des Jahresrückblicks 2018 noch mit einem Foto von Carola Krüger aus Neuhaus-Schierschnitz.
Da meine fotografischen Eigenschaften doch eher als rudimentär zu bezeichnen sind und ich auch nur über eine Kompaktkamera verfüge, beglücke ich Euch zum Abschluss des Jahresrückblicks 2018 noch mit einem Foto von Carola Krüger aus Neuhaus-Schierschnitz.


Wie schon im Jahr 2016 beginne ich meinen Jahresrückblick 2017 wieder mit einem Bild der Fotografin Alexandra Schubert. Diesmal handelt es sich um meinen Wildkräutersalat mit Wassermelone.
Wie schon im Jahr 2016 beginne ich meinen Jahresrückblick 2017 wieder mit einem Bild der Fotografin Alexandra Schubert. Diesmal handelt es sich um meinen Wildkräutersalat mit Wassermelone.

Wieder mal was Neues - das Sonnenwirbel-Jahr 2017

 

Nachdem ich selbst nun schon ziemlich alt und grau bin, war 2017 die Zeit für - nein, keine Schönheits-OP - sondern für neue Horizonte!

Die zeitintensivste "Horizontentwicklung" bestand in der Absolvierung des TEH-Kurses an der Arnika-Akademie Teuschnitz. Meine MitstreiterInnen und ich waren die DebütantInnen der Ausbildung in der Traditionellen Europäischen Heilkunde in Teuschnitz. Inzwischen läuft schon erfolgreich der zweite Ausbildungsgang in der immer bekannter werdenden Arnika-Akademie mit ihrem modernen Kräutergarten. Die TEH-Ausbildung fußt auf den jahrelangen Erfahrungsschatz der TEH-Akademie in Unken/Österreich und ihrer Begründerin Dr. Karin Buchart, die auch durch ihre Heilpflanzenartikel aus dem Servus-Magazin und ihre Bücher bekannt ist.

Im Herbst 2018 beginnt ein neuer TEH-Ausbildungsgang in Teuschnitz, Anmeldungen werden schon entgegengenommen. Wer sich etwas mehr darüber informieren möchte, klickt einfach die entsprechenden grünen Links im Text an.

Solltet Ihr Euch für meine TEH-Projektarbeit (Das vegane TEH-Sommer-Buffet zum Wohlfühlen) interessieren, zu der auch das obige Bild entstand, so klickt zur Sonnenwirbel-Rezept-Seite.

 

TEH-Praktikerinnen beim Fachsimpeln und bei der Herstellung eines Kräutersalzes im Rahmen einer Ausbildungs-Exkursion nach Österreich zum Unteregg's Kräutergartl.
TEH-Praktikerinnen beim Fachsimpeln und bei der Herstellung eines Kräutersalzes im Rahmen einer Ausbildungs-Exkursion nach Österreich zum Unteregg's Kräutergartl.

Ein gutes TEH-Symbolbild für die gelungene Verbindung zwischen dem alten Heilwissen der Generationen vor uns und den neuen Erkenntnissen der wissenschaftlichen Phytotherapie ist mir im Frühjahr in meinem Garten geglückt: Ein altes Schneckenhaus geht mit dem neuen Blatttrieb einer Tulpe eine Verbindung ein und "wächst" empor.

 

Gelungene Symbiose von Altem und Neuem!
Gelungene Symbiose von Altem und Neuem!

Alles neu macht nicht nur der Mai, wie den Waldmeister im Bild unten zu sehen, sondern auch der März. Denn hier tauchten erstmalig Fasane in unserem Garten auf und das Männchen "erfreute" uns regelmäßig mit seinen äußerst "melodischen" Balzrufen und wir freuten uns schon auf putzigen Nachwuchs. Richtig traurig wurden wir aber, als wir nach einiger Zeit bemerkten, dass wir unseren stolzierenden Macho-Fasan nicht mehr hörten. Er und seine zwei Damen blieben leider verschwunden! Wir hoffen, dass sie nicht umgekommen sind, sondern nur ausgewandert sind und er jemand anders mit seinen Rufen beglückt (mögen das Fasanenweibchen wirklich oder verdrehen sie heimlich die Augen?). Auf jeden Fall ist es um unsere Wiesenbrüter sehr schlecht bestellt - wann saht Ihr das letzte Mal zum Beispiel Rebhühner?

Ein gutes Jahr war es jedenfalls für die Erdkröten im Wald meines Mannes, durch den ein Bach fließt und im Nachbargrundstück in eine Teichanlage mündet. Im zweiten Bild unterhalb seht Ihr ein Krötenpärchen beim Vorspiel, welches doch recht anstrengend für das Weibchen ist und zu einem außerst entrückten Ausdruck beim Männchen führt.

 

Meine Tochter Hanna beim Waldmeister sammeln. Dazwischen sind auch ein paar Waldsauerklee-blättchen und -blüten zu erkennen - auch sehr lecker zum Essen!
Meine Tochter Hanna beim Waldmeister sammeln. Dazwischen sind auch ein paar Waldsauerklee-blättchen und -blüten zu erkennen - auch sehr lecker zum Essen!

Entrücktes Krötenglück oben - stoische Geduld unten!
Entrücktes Krötenglück oben - stoische Geduld unten!

Neue Besen kehren gut - diese Redewendung passt auf unseren neuen Pavillon, der sich inzwischen auf den Märkten gut bewährt hat. Allerdings blieben wir im Gegensatz zum letzten Jahr meist vor Regen und starkem Wind verschont.

Erstmalig besuchten wir das Saatgutfest Fichtelgebirge im Volkskundlichen Gerätemuseum Arzberg/Bergnersreuth. Auch 2018 findet es wieder statt und zwar am 4. März. Ein Besuch ist sehr lohnenswert, schon aufgrund des Angebots an regionalen Sämereien und Produkten, wegen des eigentlichen Museums und des wunderbaren Lupinenkaffees. Auch bei schlechtem Wetter empfiehlt sich ein Besuch, denn fast die gesamte Veranstaltung findet innen statt.

Stefanie Kober, die Veranstalterin der Rosenmesse auf der Festung in Kronach, ging heuer auch einen neuen Weg mit dem Messekonzept für uns Kräuterfachleute. Sie ließ eine wunderschöne Tafel aufbauen, an der man bei von mir gekochter Kürbissuppe oder einem Wildkräutersalat von Heike von der Wehd aus der Kräuterburg Sonneberg gut speisen konnte. Rund um die überdachte Tafel waren die Stände von Heike, Barbara Proske, der Arnika-Akademie und von uns aufgebaut. Außerdem gab es ein Küchenzelt, in dem auch Koch- und Backvorführungen von Heike, Barbara und mir stattfanden. Das Ganze wurde noch durch kleine Wildkräuterführungen ergänzt.

Barbara Proske ist übrigens die stv. Küchenleitung vom bekannten Seminarzentrum Benediktushof in Holzkirchen/Unterfanken und hat 2017 ein neues, einzigartiges Rezeptbuch mit dem Thema "Süßes Backen - mit Wildfrüchten, Kräutern aus Wald, Wiese und Garten, sowie Gewürzen" geschrieben.

Neu war auch unsere erstmalige Teilnahme an Weihnachtsmärkten. Vertreten waren wir bei den stimmungsvollen Märkten in Döbra und Stockheim. Aufgrund des mangelnden Umsatzes und meinen nicht funktionierenden Heizsohlen bleibt uns nur das Fazit: Zukünftige Weihnachtsmärkte höchstens noch in kuschlig warmen Innenräumen!

 

Unser belagertes Angebot an Naturbüchern für Kinder im neuen Sonnenwirbel-Pavillon, nebst äußerst freundlichem Verkaufspersonal.
Unser belagertes Angebot an Naturbüchern für Kinder im neuen Sonnenwirbel-Pavillon, nebst äußerst freundlichem Verkaufspersonal.

Fleißige Samenbomben-Produktion an unserem Sonnnewirbel-Stand im Gerätemuseum Bergnersreuth im Fichtelgebirge - keine Kinderarbeit ;-)
Fleißige Samenbomben-Produktion an unserem Sonnnewirbel-Stand im Gerätemuseum Bergnersreuth im Fichtelgebirge - keine Kinderarbeit ;-)

Kritisch beäugte Kochvorführung bei der Rosenmesse. Es gab in veganem Kichererbsenteig ausgebackene Brennnesselblätter.
Kritisch beäugte Kochvorführung bei der Rosenmesse. Es gab in veganem Kichererbsenteig ausgebackene Brennnesselblätter.

Zwei frostige Gesellen auf der Stockheimer Bergmännischen Weihnacht.
Zwei frostige Gesellen auf der Stockheimer Bergmännischen Weihnacht.

Nach den vielen Marktbildern nun unsere neue Produktlinie, wegen der unser Pavillon schon fast nicht mehr ausreicht. Muss ich mich deshalb etwa von einem Teil meines Bücherangebots trennen? Niemals!

Aber weg von Büchern - natürlich nur im übertragenen Sinne - zu den neuen Holzunikaten meines Mannes. Der Erfolg damit ist durchschlagend und wegen der immer neue Anregungen seitens von Freundinnen (danke Ulrike für die Idee zu den Haargabeln und Evelin zu den Holzringen) ist Martin oft am Tüfteln und Werkeln. Klickt doch mal auf diese Seite und Ihr erhaltet einen Einblick in sein Schaffen und seine Produkte.

 

Holzbildnis, bildender Künstler, ein Bild von einem Mann - entscheidet selbst! Der Rahmen ist jedenfalls aus Buchenholz vom Innenleben unserer alten Couch.
Holzbildnis, bildender Künstler, ein Bild von einem Mann - entscheidet selbst! Der Rahmen ist jedenfalls aus Buchenholz vom Innenleben unserer alten Couch.

Neue Einblicke erhielten auch die MitarbeiterInnen der Gemeinde Weißenbrunn im Rahmen ihrer Gesundheitstage in der Arnika-Akademie Teuschnitz. Während sie sich nachmittags mit Holger Schramm bei einem Gesundheitsspaziergang mit Entspannungsübungen vergnügen durften, war vormittags bei mir in der Lehr- und Schauküche der Akademie harte Arbeit angesagt. Die Bauhof-Mitarbeiter zauberten eine "Tierliebe Leberwurst", ein scharf gewürztes Zwiebelmett auf der Basis von Reiswaffeln und andere vegane Brotaufstriche, der Bürgermeister versuchte sich an der Herstellung eines Apfel-Quitten-Crumbles und erzielte dabei ein sehr gutes Ergebnis und die fleißigen Frauen aus der Verwaltung kochten routiniert eine Vogelbeer-Kürbissuppe und einen Rosa Krautsalat.

Ich muss gestehen, dass ich schon etwas Bammel vor dem Kurs hatte, da ich befürchtete, der ein oder andere Mann könnte sich nach dem Essen doch noch eine Wurstsemmel beim Metzger holen. Aber die Angst war unbegründet - alle ließen sich ohne Murren (auf jeden Fall ohne auffälliges Murren ;-)) auf das vegane Experiment ein, arbeiteten gekonnt mit und aßen dann auch mit Appetit. Und auch mir hat es sehr viel Freude bereitet - noch nie war die Küche bei einem meiner Kochkurse so voll! Danke an Heike Erhardt von der Gemeinde Weißenbrunn, die das Ganze eingefädelt hat.

 

Die Lehr- und Schauküche der Arnika-Akademie gefüllt mit vegan kochenden Menschen - ich bin stolz!
Die Lehr- und Schauküche der Arnika-Akademie gefüllt mit vegan kochenden Menschen - ich bin stolz!

Neu ist es zwar nicht, dass ich in unserem Garten von Beginn an ohne Torf arbeite. Neu ist nur das entsprechende Schild (siehe unten) und die Eintragung auf der Torffrei-Gärtnern-Internetseite des NABU hierfür. Noch ist unser Garten der einzige im Landkreis Kronach, doch ich nehme an, dass viele von Euch auf torffreie Blumenerden setzen, nur noch nichts von dieser Aktion gehört haben. Man muss sich nur mit ein paar Angaben auf der NABU-Webseite anmelden, am besten mit einem Bild vom Garten und bekommt dann das Schild und Infomaterial kostenlos zugesandt. Natürlich freut sich der Naturschutzverband auch über eine Spende. Wer sich noch keine Gedanken über das torffreie Gärtnern gemacht hat, sollte Folgendes wissen:

  • Beim Torfabbau werden große Mengen von Treibhausgasen freigesetzt und beschleunigen so den Klimawandel (ja, Mr. Blondtolle, den gibt es wirklich!). Moore bedecken zwar nur 3% der globalen Landfläche, speichern aber 30% des terrestrischen Kohlenstoffs. Das bedeutet: Eine ein Meter dicke Torfschicht enthält soviel Kohlenstoff wie die sechsfache Fläche an 100-jährigen Wäldern!
  • Fast alle Moore in Deutschland sind bereits zerstört, auch durch den Torfabbau. Doch der Abbau geht weiter. Große Mengen Torf importieren wir außerdem aus anderen Ländern, vor allem aus dem Baltikum. So werden auch dort Moorlandschaften vernichtet. 40% der Torfprodukte in Deutschland werden übrigens in privaten Gärten verwendet.
Torffrei ins Jahr 2018 - wer geht mit?
Torffrei ins Jahr 2018 - wer geht mit?

2017 ist nun vorbei und wir schreiben das neue Jahr 2018. Obwohl ich grundsätzlich ein Optimist bin, sehe ich doch eher mit Sorge in die Zukunft, denn ich bin eben auch ein Realist. Und die derzeitige Weltlage birgt nicht viel Anlass zu Hoffnung. Viele weltpolitische Entscheidungsträger lassen doch sehr zu wünschen übrig und setzen auf Nationalegoismus, anstatt die wirklich wichtigen weltumspannenden Probleme auch nur im Ansatz anzugehen. Lasst uns deshalb im Kleinen beginnen - torffrei gärtnern, vegan leben, plastikfrei einkaufen (werde ich wohl nie schaffen!), auf das Auto verzichten (klappt bei mir auch noch nicht) und und und. Es gibt so viele gute Projekte und Initiativen, die auf unsere Mitarbeit hoffen - also, lieber anpacken statt jammern. Deshalb wünsche ich Euch (und mir) viel Energie, Schaffenskraft, die dafür nötige Gesundheit und viel Humor, um die Miesepeter zu ertragen.

Zum Abschluss eine dicken Blumenstrauß als Dank an meine KundInnen und MitstreiterInnen:

 

Zum Abschluss meines Jahresrückblicks 2017 wieder ein Bild von Alexandra Schubert mit einem Gute-Laune-Blumenstrauß aus meinem Garten.
Zum Abschluss meines Jahresrückblicks 2017 wieder ein Bild von Alexandra Schubert mit einem Gute-Laune-Blumenstrauß aus meinem Garten.